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Diversifikation ein Irrtum?

Menschen, die nach Sicherheit suchen, hören den Begriff „Diversifikation“ oft. Weil die Methode der Risikostreuung eine Investmentstrategie ist, bei der man „nicht verlieren“ kann. Es ist aber keine Methode zum Erzielen großer Gewinne. Erfolgreiche Investoren diversifizieren nicht. Sie bündeln ihre Investitionen. Waren Buffet, der vielleicht größte Anleger der Welt, sagt Folgendes „Eine Portefeuille-Bündelung oder eine Konzentration auf ein paar wenige Kapitalanlagen ist eine bessere Methode als die Risikostreuung, da höhere Gewinne bei gleichem Risiko möglich sind. Seiner Vorstellung nach müssen Sie, wenn Sie Ihre Investitionen konzentrieren, anstatt sie zu diversifizieren, cleverer sowie entschlossener in Ihrem Denken und Handeln werden.“

K.Nitschke

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Paragraph 34 f GewO Finanzanlagenvermittler – Nicht für jeden Sinnvoll

Bis zum 30.06.2013 ist die Gewerbeerlaubnis nach  Paragraf 34f Gewerbeordnung für alle freien Anlageberater Pflicht.

Nun sind erstmals eine Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung, eine Mindestqualifikation und umfangreiche Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten gesetzlich vorgeschrieben. Nicht alle Vermittler erfüllen die
Voraussetzungen.

Jeder Einzelne muss sich selbst intensiv mit den anstehenden Fragen, die seine eigene berufliche Zukunft betreffen auseinandersetzen.
Haftungsdach: ja/nein? 34f-GewO-Beantragung: ja/nein? Welche Bereiche des 34f GewO sollen beantragt werden? Etc. pp. Alles Fragen, die einem letztlich keiner abnehmen kann.

Die Kernfrage lautet aber, lohnt sich die Beantragung für mein Geschäftsmodell oder ist es aus Kostengründen sinnvoller Kooperationen zu suchen.

Fakt ist, den Kopf in den Sand stecken bringt nichts, denn die Kunden gehen dann wieder zu ihrer Bank zurück und Versicherungsberater müssen um ihre Bestände fürchten.

Wir bieten Ihnen eine Kooperation mit Mehrwert. – Sprechen Sie mit uns

http://www.wkn24.de

Altersvorsorge mit Keller und Dach:

Von Karsten Nitschke, Fachwirt für Finanzberatung

Immobilien als Altersvorsorge, das Blatt hat sich gewendet.

In den vergangenen Jahren wurde viel Aufhebens um das Thema „Schrottimmobilien und Steuersparbetrug“ gemacht. Viel Verbraucherschützer wiesen Geldanlage in Immobilien als Betrugsanlage weit von sich. Wie das Manager-Magazin berichtete, kaufen Banken seit 2006 Immobilien im großen Stil, Morgan Stanley investierte bereits 4 Milliarden Euro bis Ende 2009, Goldman Sachs erwarb über 93.000 Wohnungen. Vielleicht ist der Kauf einer Immobilie also doch kein so schlechtes Geschäft?

In den neunziger Jahren war der Verkauf von Immobilien mit Vollfinanzierungen an Kunden ein ertragreiches Geschäft. Interessant für die Kunden war vor allem der 1993 eingeführte Paragraph 4 des Fördergebietsgesetzes (FöGbG), der die Investition in Sanierungsimmobilien steuerlich förderte. Steuerzahler konnten 50 Prozent der Sanierungskosten im ersten Jahr und weitere 50 Prozent über weitere neun Jahre steuerlich in Abzug bringen. Modifizierungen des Gesetzes änderten nichts an der Ausgangslage der Investitionen.

Vertriebe und Makler priesen die noch vermieteten Immobilien als sichere Kapitalanlage, die sich allein aus der steuerlichen Abschreibung und den Mieteinnahmen rechnen sollte. Bedenkzeit für die Käufer gab es kaum, gekauft wurde meist, ohne die Objekte gesehen zu haben.

Mietgarantien erwiesen sich jedoch als wertlos und hohe Provisionen an Bauträger und Makler ließen keinen Raum für Anlegergewinne. Nicht selten kam es in der Vergangenheit zu einer Überschuldung der Investoren und zur Versteigerung der Immobilien. Klagen gegen die finanzierenden Banken, die bis 2006 jedoch von der bankenfreundlichen Rechtsprechung profitierten, waren selten erfolgreich.

Heute sieht die Immobilienwelt anders aus: Seitdem die Kunden ein Widerrufsrecht aus Kreditverträgen und Vorteile bei der Beweislast haben, hat sich das Blatt gewendet. Immobilien sind nicht nur als Kapitalanlage und Altersvorsorge wieder gefragt, sondern auch beim Schutz vor Inflation und niedrigen Zinsen. Banken prüfen heute die Werthaltigkeit der Immobilien sehr genau und vergeben Hypotheken-Darlehen nur nach strengen Richtlinien. 51 Prozent der Bundesbürger gaben bei einer Forsa-Umfrage an, sie würden ihr Geld am ehesten in Immobilien investieren, um einer zunehmenden Geldentwertung vorzubeugen.

Ganz wesentlich bei der Entscheidung für das so genannte Betongold ist jedoch: Vor allem die Lage und der Einkaufpreis müssen stimmen. Renditen stehen wieder im Vordergrund und der steuerliche Aspekt wird nur noch zum positiven Begleitaspekt. Aktuelle Studien des Immobilienverbandes Deutschland belegen, dass Immobilien in Deutschland derzeit unterbewertet sind.

Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass Baudarlehen sich derzeit auf einem sehr niedrigem Niveau bewegen. Kaufwillige sollten daher langfristige feste Konditionen vereinbaren. Der Vorteil eines Käufers dabei ist: Je stärker sich die Inflation entwickelt, desto stärker sinkt die Belastung des Käufers, da die Schulden ja real immer weniger wert werden.

„Eine Bruttoanfangsrendite – das Verhältnis von Mieteinnahmen zum Kaufpreis also – von 5 bis 6 Prozent sind durchaus erzielbar“, sagen Marktbeobachter. Bei einem Immobilienerwerb von 10 Prozent ergibt das eine ansehnliche Eigenkapitalrendite.

Fazit: Im Einkauf liegt der Gewinn.